Adblocker bremsen nach den Verlegern auch die Sendeanstalten aus

Zuerst bliesen die Verleger zur Großjagd, um in konzertierter Aktion den unliebsamen Werbeblocker zu erlegen. Handelsblatt und Zeit vergallopierten  sich dabei in Hamburg, Axel Springer in Köln. Und nun trugen auch noch Pro7Sat1 und RTL Interactive an Seiten der IP Deutschland eine Schlappe in München heim. Die Gründe des LG Münchens liegen noch nicht vor.

Abblock blockiert nicht sämtliche Werbung, sondern läßt unaufdringliche Werbung zu über eine Whitelist. Zur Bearbeitung dieser Whitelist, so das Unternehmen Eyeo, die den Blocker herstellt, lässt es sich von Unternehmen Zuschüssen zahlen, genannt werden Microsoft, Google und Amazon, die an der "Initiative für akzeptable Werbung" (Eyeo) teilnehmen.