Zum Verbot von Filmen

Der Vortrag von Rechtsanwalt Christlieb Klages anläßlich des Symposions der Deutschen Kinemathek am 09. und 10. September 2011 zum Thema “Verbotene Filme” steht zum Streaming im Netz bereit:

Christlieb Klages: Im Bann des Rechts – Rechtliche Hintergründe des Verbots von Filmen from iRights.info-Redaktion on Vimeo.

Im Buch “Bewegte Bilder – Starres Recht”, herausgegeben von Paul Klimpel, ist der Beitrag wissenschaftlich aufgearbeitet und veröffentlicht, von den Autoren Christlieb Klages und Felicitas Rieger. Bewegte Bilder – Starres Recht?, Das Filmerbe und seine rechtlichen Rahmenbedingungen, Paul Klimpel (Hrsg.), Berlin Academic/Bloomsburry Verlag GmbH, 2011.

Verwechslungsgefahr, Rufausbeutung und Verwässerung einer bekannten Marke

Es besteht keine kennzeichenrechtliche Verwechslungsgefahr zwischen der bekannten Marke Volkswagen und den Zeichen Volks – Inspektion; – Reifen; – Werkstatt. Urteil des OLG München vom 20. 10. 2011 – 29 U 1499/11 – Volksserie (nicht rechtskräftig), veröffentlicht in GRUR-RR 2011, 449, eingereicht von RA Christlieb Klages, Fachanwalt für gewerbl. Rechtsschutz.

Tags: Trademarks / Marken, Titel, Namen
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Zum Umfang der urheberrechtlichen Unterrichtsprivilegierung einer Fernuniversität

LG Stuttgart zu § 52a UrhG, Urteil vom 27.09.2011, veröffentlicht in GRUR RR 2011, 419ff, eingereicht von Rechtsanwalt Christlieb Klages, Fachanwalt für gewerbl. Rechtsschutz.

Das OLG Stuttgart hat nun mit Urteil vom 04. April 2012 die Berufung entschieden, AZ 4 U 171/11. Gegen das Urteil hat die FernUniversität Hagen Revision eingelegt. Gestritten wird über die Auslegung der Begriffe ” zur Veranschaulichung im Unterricht”, über die Frage, anhand welcher Kriterien ein “kleiner Teil” eines Werkes zu ermitteln ist und welche Anschlussnutzungen Studenten möglich sein sollen (Ausdruck, Speicherung). Die Entscheidung ist für die Wissenschaftsfreiheit von grundlegender Bedeutung.

Tags: Copyright / Werk- & Designschutz
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Christlieb Klages has been an IP-lawyer and -litigator for 15+ years, 7 years of which he as been a partner in an established IP-litigation boutique in Germany (Berlin). He is a specialist solicitor in intellectual property (Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz), and he is listed by the Berlin Bar Association as a certified mediator. Since 2001, he has been a lecturer at the German Film & TV Academy, Berlin (dffb) for film- and copyright law, and has been representing the association of independent documentary film-makers (agdok) in the Copyright Committee of The German Cultural Association (Deutscher Kulturrat). For several years in a row, JUVE and The Legal 500 have recommended him for media and entertainment legal representation and advice.

In recent years, Christlieb Klages brought many media- and internet-related cases to the Regional High Courts, the Appellate Courts, and the German Federal Supreme Court (BGH), including the so-called “dialer” cases regarding illegal fees for landline connections through of secretly self-installed dialer software (BGH III ZR 96/03, NJW 2004, 1590); decisions by the Regional High Court of Hamburg regarding the liability of internet platform providers (OLG Hamburg, MMR 2011, 49 – Sevenload; ZUM 2011, 500); and several cases regarding the transmission and broadcasting rights of providers of internet online video recorders (BGH I ZR 175/07 – save.tv, OLG München, GRUR RR 2011, 164; ZUM 2011, 167). Also, he represented clients in various trademark cases at the regional High Courts, including a case between Europe’s biggest car manufacturer, and one of Germany’s largest and most influential publishing houses regarding the use of a trademark series (GRUR RR 2011, 170). Editor and Coauthor of Basics of Film Law, C.H. Beck, 2004.  Coauthor of Munich Handbook on Standard Contract Forms (forms 23 to 36 of Copyright and Publishing Rights), Vol. 3, Commercial Law II, Ed. 6, C.H. Beck. 2009.

Before his legal career, Christlieb Klages was involved in artist and music management, and received an MBA degree from SIU Paris.

Christlieb Klages ist seit über 15 Jahren als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Prozessvertretung (Litigation) in den Bereichen neue Medien, neue Technologien und Kommunikation tätig, davon 7 Jahre als Partner einer renommierten Anwalts-Boutique für das Urheberrecht und die Gewerblichen Schutzrechte in Berlin. Er ist Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und als Mediator zugelassen. Seit 2001 ist er Dozent für Filmrecht an der dffb, und er vertritt die Interessen der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (agdok) im Fachausschuss Urheberrecht des Deutschen Kulturrats. Er wird wiederholt empfohlen von JUVE und The Legal 500 als Experte für den Bereich Media und Entertainment.

In den letzen Jahren hat Christlieb Klages eine Vielzahl von medien- und internetrechtlichen Entscheidungen der Landes- und Oberlandesgerichte sowie des Bundesgerichtshofs BGH herbeigeführt, beispielsweise betreffend sog. “Dailer” (Nichtigkeit der durch entsprechende Schadsoftware verursachte Gebührenschuld, BGH, III ZR 96/03, NJW 2004, 1590); Entscheidungen des LG Hamburg betreffend die Haftung von Video-Plattformen für User Generated Content (OLG Hamburg, MMR 2011, 49 – Sevenload; ZUM 2011, 500); sowie mehrere Verfahren über die generelle Zulässigkeit und die Durchleitungs- und Senderechte sog. Online-Videorekorder (BGH I ZR 175/07 – save.tv, OLG München, GRUR RR 2011, 164; ZUM 2011, 167). Zudem hat er verschiedene markenrechtliche Streitigkeiten geführt, z.B. in einem Streitfall zwischen Europas größtem Autohersteller und Deutschlands größtem Verlagshaus betreffend eine Markenserie (GRUR RR 2011, 170). Klages ist Herausgeber und Mitautor des Multiautorenwerkes Klages, Grundzüge des Filmrechts, Verlag C.H. Beck 2004 sowie Bearbeiter der Formulare 23 bis 36 des Münchner Vertragshandbuch, Band 3, Wirtschaftsrecht II, Verlag C.H.Beck, 6. Auflage 2009.

In einem früheren Leben war Christlieb Klages erfolgreich als Musik- und Künstlermanager tätig und hat zusätzlich zu seinen juristischen Qualifikationen einen MBA der SIU Paris erworben.